Film mit Friedrich Glasl:
Konflikte in Organisationen können „heiß“ ausgetragen werden. Der Streit ist dann offensichtlich und die Beteiligten schenken sich nichts. Sehr viel häufiger findet man aber in Organisationen die „kalte“ Form der Konfliktaustragung, bei der unterschwellige Aktionen eine große Rolle spielen: Informationen zurückhalten, Intrigen spinnen oder undurchdringliche „Mauern“ zwischen Teams oder Abteilungen aufbauen. Wer Organisationskonflikte bearbeiten will, sollte die Besonderheiten von „heißen“ und „kalten“ Konflikten kennen.
Friedrich Glasl zeigt in einem Großgruppen-Workshop mit mehreren Hundert MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung München die Eigenarten von „heißen“ und „kalten“ Konflikten. Die Veranstaltung verlief interaktiv und praxisnah, denn drei Mitglieder des Unternehmenstheaters „Business Class“ spielten in improvisierten Szenen „heiße“ und „kalte“ Konflikte aus dem Alltag der Stadtverwaltung.
Inhalt
- Wie werden im Arbeitsumfeld aus sachlichen Differenzen destruktive Konflikte?
- Woran lassen sich verdeckt schwelende „kalte“ Konflikte rechtzeitig erkennen?
- Wie ist die besondere Dynamik offen ausgetragener „heißer“ Konflikte?
- Was können Betroffene und helfende Personen in „heißen“ und „kalten“ Konflikten tun?


